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Astraea

Geplant als KI-gestützte Trading-Technologie-Plattform. Heute schreibt das System laufend die Marktdaten der fünf größten Krypto-Coins von der Börse Binance in eine Datenbank. Eine Pipeline berechnet daraus Indikatoren und Verfahren zur Tradinganalyse.

Status: Handelsforschung pausiert, Datenplattform läuft

Was es ist

Astraea soll Marktdaten auswerten und handelbare Bewegungen erkennen, zuerst bei Krypto-Werten an der Börse Binance. Einen handelnden Bot gibt es nicht. Was heute läuft, ist die Datengrundlage: ein Live-Crawler und eine Historien-Pipeline. Ich arbeite daran seit November 2025.

Wie es funktioniert

Live-Daten

Ein Java-System mit Quarkus und MyBatis empfängt die Marktdaten der fünf größten Coins der Börse Binance in Echtzeit und speichert sie. Das sind BTC, ETH, BNB, SOL und XRP. Es läuft seit Monaten auf einer kleinen ARM-Instanz in der Oracle Cloud. Der Host steht in Tokio, nahe an der Börse.

Über WebSocket kommen für Spot und Futures:

Nur für Futures kommen dazu:

Einmal pro Minute fragt das System per REST ab:

Daraus entstehen Tabellen im Sekundentakt: Klines mit Orderflow, Ticker, Mark Price, Liquidationen, Orderbuch-Kennzahlen wie Tiefe, Slippage und der Vergleich zwischen Spot und Futures, dazu die Sentiment-Werte.

Historie

Eine mehrstufige Batch-Pipeline verarbeitet 5,5 Jahre Marktdaten. Sie lädt die Archive automatisiert aus dem S3-Bucket der Börse, prüft die Prüfsummen, entpackt sie und importiert die Trades in Rohtabellen. Ein erstes Programm verdichtet sie zu Sekundenbalken. Ein zweites berechnet daraus Klines, Indikatoren und Volumenprofile über elf Timeframes.

Die Pipeline ist in eigenständige Programme geschnitten. Jedes schreibt sein Ergebnis in eine eigene Tabellenschicht, so lässt sich jede Stufe für sich neu rechnen. Die Feature-Schicht umfasst 291 Spalten in sechs Tabellen, die Datenbank 1,3 TB auf PostgreSQL mit TimescaleDB.

Analyse

Auf den Daten laufen Backtests und Szenariorechnungen für Handelsstrategien. Der Teil für maschinelles Lernen ist in Python geschrieben. Er markiert Kursbewegungen nach der Triple-Barrier-Methode und trainiert Modelle wie XGBoost, LightGBM und einen Transformer, validiert mit Walk-Forward. Ein eigenes Werkzeug in JavaFX dient zum Markieren von Bewegungen im Chart.

Stand

Die Handelsforschung ist pausiert. Ich konnte keine ausreichend profitable Strategie finden, die das weitere Vorgehen finanziert hätte. Der Crawler und die Datenplattform laufen weiter.